Besonderheiten von Herz und Gefäßen beim Williams-Beuren-Syndrom –
Neue Erkenntnisse und Behandlungsmöglichkeiten in Diagnostik und Therapie
(Dr. Verena Gravenhorst)

Veränderungen von Herz und Gefäßen gehören zu den Hauptauffälligkeiten beim Williams-Beuren-Syndrom. In diesem Vortrag werden die typischen Herzfehler und Gefäßanomalien vorgestellt.
Dazu werden die typischen Untersuchungsmethoden der modernen Kardiologie für alle Altersgruppen vom Frühgeborenen bis ins fortgeschrittene Erwachsenenalter sowie die Behandlungsmöglichkeiten (medikamentös, mittels Herzkatheteruntersuchung, operativ) gezeigt und erklärt.

Dr. Verena Gravenhorst

Dr. Verena Gravenhorst
Dr. Verena Gravenhorst studierte von 1993–2000 Humanmedizinan der Georg-August-Universität Göttingen. Sie promovierte dort bei Herrn Prof. Dr. med. Armin Wessel zu dem Thema „Koronararterienanomalien beim Williams-Beuren-Syndrom“. Seit 8/2000 arbeitet sie in der Abteilung für Pädiatrische Kardiologie und Intensivmedizin der Universitätsklinik Göttingen und lernte dort bereits als Assistenzärztin unter der Anleitung von Herrn Prof. Dr. med. Armin Wessel die medizinische Versorgung und die speziellen Bedürfnisse von Patienten mit Williams-Beuren-Syndrom aller Altersklassen kennen. Nach dem Erwerb der Facharztanerkennung für Pädiatrie und der Weiterbildung Pädiatrische Kardiologie leitet sie seit 2008 als Oberärztin die Pädiatrisch-Kardiologische Ambulanz der Universitätsklinik Göttingen und bietet seitdem eine Spezialsprechstunde für Patienten mit Williams-Beuren-Syndrom an. Im Januar 2016 erwarb sie die Zusatzqualifikation „Erwachsene mit angeborenen Herzfehlern“.